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P-Seminar  "Astronomische Beobachtungen" 2021/2022.

 

Hier informiert das P-Seminar Astrophysik über Veranstaltungen und Beobachtungen!

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Das P-Seminar bedankt sich für das zahlreiche Kommen am Beoabchtungsabend!

Bezüglich des kommenden Workshops werden wir mit weiteren Informationen auf Sie zukommen.

Demnächst finden Sie hier einen kleinen Artikel zum vergangen Beobachtungsabend.

Ihr P-Seminar

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Vergangener Workshop "Entwickeln eines Planetenbildes des Orionnebels" des P-Seminars:

Nachdem wir an unserem vergangenen Beobachtungsabend den Orionnebel schon mit dem eigenen Auge beobachten konnten, haben wir am Dienstag, den 22. März auch einen Workshop zu diesem Thema veranstaltet.
Dabei haben wir Aufnahmen des Orionnebels (im Bild unten zu sehen) als Ausgangsmaterial verwendet, welche man mit relativ einfacher Technik und etwas Zeit selbst erstellen kann.

Wie man sehen kann, gibt es auf diesem Bild noch nicht viel spektakuläres zu sehen. Trotzdem sind die aufgenommenen Informationen bereits in der Datei gespeichert, sie müssen nur durch Nachbearbeitung hervorgehoben werden.

Im Bild oben kann man die dazu angewandte Technik sehen: Der blaue Berg im weißen Kasten zeigt den Farbanteil. Durch das Verändern der dünnen schwarzen Linie kann dann der Farbeindruck des Bildes verändert werden. Der Berg ist hier blau, weil es sich gerade um den blauen Farbanteil handelt. Dasselbe Verfahren wird für den roten und grünen Farbanteil des Bildes angewendet. Dann kommt ein Resultat, wie im Bild unten zu sehen ist, heraus.

Zusätzlich zu diesen Möglichkeiten gibt es noch mehrere Möglichkeiten, den Farbeindruck, aber auch die Schärfe der Bilder zu verbessern. Wer Interesse hat sich hier weiterzubilden, kann unsere nächsten Veranstaltungen besuchen.

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Vergangener Beobachtungsabend des P-Seminars:

Wir haben am Dienstag, dem 8. März einen weiteren Beobachtungsabend für Interessierte organisiert. Wie schon beim ersten mal kamen viele Astronomiebegeisterte. Für die große Teilnahme wollen wir uns hier nochmals bedanken.

Diesmal ging es um die Andromedagalaxie und den Orionnebel, die wir beide durch unser Teleskop sehr gut beobachten konnten.

Herr Koch stellt unser Teleskop ein

Zusätzlich gab es Stationen zu den beiden Himmelskörpern bei denen die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, zum Beispiel über den Aufbau der Andromeda-Galaxie, erklärt wurden. Außerdem gab es diese Stationen auch noch zu dem Sternbild Stier und dem Sternhaufen Plejaden.

Teilnehmer begeben sich zu den Stationen.

Besonders bei der Beobachtung des Orionnebels wurde klar wie sehr die gängigen Bilder aus dem Internet bearbeitet werden, da erst durch diese Nachbearbeitung die volle Pracht des Orionnebels zur Geltung kommt. Mit dem bloßen Auge kann man nämlich in diesem Sternbildungsgebiet die Wasserstoffwolken (im folgendem Bild Magenta) und Sauerstoffwolken (im folgendem Bild Blau), die wichtig für die Geburt neuer Sterne sind, kaum sehen. Dafür kann man aber neu geborenen Sterne im Kern besser erkennen.

Ein von uns selbst aufgenommenes und entwickeltes Bild des Orionnebels

Deshalb bieten wir einen Workshop an, bei dem man die entsprechende Nachbearbeitung von Bildern lernen kann. Die Einführung zu besagtem Workshop gab es ebenfalls am Ende des Abends. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit sich in Gruppen in den Chemiesaal zu begeben, wo erklärt wurde wie die Bildbearbeitung funktioniert und was diese bewirkt.

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Workshop "Entwickeln eines Planetenbildes des Saturns":

Nachdem wir an unserem Planetenbeobachtungsabend einige Bilder des Saturns und des Jupiters aufgenommen haben, haben wir an einem Nachmittag eine Veranstaltung für interessierte Schüler organisiert, bei der jeder Teilnehmer erfahren konnte, wie man aus der rohen Bilddatei, die man aus der Kamera bekommt, ein fertiges Planetenfoto herstellt. Dabei durfte sich jeder Teilnehmer unter Führung und direkter Betreuung durch das P-Seminar ein eigenes Planetenbild entwickeln.

Während dieser Entwicklungsprozess im normalen Umgang mit  Bildern nicht sehr aufwendig, bzw. gar nicht notwendig ist, verwenden wir für unsere Fotos ganze drei verschiedene Programme, um die Rohdaten Stück für Stück in ein fertiges Bild zu erhalten.

Im oberen Bild zeigt ein Teilnehmer unseres Seminars den anderen, wie man mit Auto Stakkert (Programm für Windows) ein Planetenbild automatisch analysiert und in ein Format bringt, das man mit weiteren Programmen weiterbearbeiten kann. Im unteren Bild sieht man dann den letzten Schritt der Arbeit, bei dem die vier Bilder, die den Rot-/ Grün-/Blau- und Alphawert eines Bildes darstellen zu dem einen Endresultat zusammengefasst werden. Dafür kann handelsübliche Bildbearbeitungssoftware, wie Gimp oder Photoshop verwendet werden.

Wir haben uns sehr über die vielen Teilnehmer gefreut und hoffen, dass auch jeder mit seinem eigenem Planetenbild etwas mit nach Hause nehmen kann, auf das er stolz sein kann.

Jeder der so ein Bild auch gerne hätte kann gern an unserem Workshop zur Entwicklung von Bildern des Jupiters teilnehmen. Das Datum werden wir noch hier auf der Website rechtzeitig bekanntgeben.

Als Abschluss ist unten eines der Resultate zusehen, dass wir bei unserem Workshop entwickelt haben.

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Vergangener Beobachtungsabend des P-Seminars:

Dieser Abend war einer der wenigen verbliebenen Tage im Jahr, an denen man Jupiter und Saturn gut beobachten konnte, denn durch die Bewegung der Erde und der beiden anderen Planeten verändert sich die Position dieser am Himmel stetig.

Nach dem Aufbau des Teleskops hielten wir einen kurzen Vortrag zur Information über die beiden Planeten. Außerdem zeigten wir anhand eines Vergleiches von Entfernungen anhand von Abständen auf dem Pausenhof, die ansonsten schwer vorstellbaren Entfernungsverhältnisse zwischen den Objekten in unserem Sonnensystem.  

Dann ging es zum interessantesten Teil des Abends über, dem Beobachten. Mit dem menschlichen Auge konnte den ganzen Abend über Saturn und Jupiter, als zwei relativ nah beieinander gelegene helle Punkte erkennen. Durch unser Teleskop war aber ein viel höherer Grad an Detail möglich. Die Ringe des Saturns, auf den wir unser Teleskop als erstes richteten waren einwandfrei zu beobachten und man konnte sogar die Textur auf der Planetenoberfläche erkennen. Das untere Bild zeigt ein entwickeltes Bild des Saturns, das wir an diesem Abend aufgenommen haben.

Nachdem Alle staunend den Saturn durch unser Teleskop betrachtet hatten, nahmen wir den Jupiter ins Visier. Hier gab es noch mehr Details zu entdecken, wie zum Beispiel seine Monde, die als kleine weiße Punkte neben dem Jupiter selbst zu sehen waren oder auch die durch Sturmsysteme geformte Atmosphäre des Jupiters. Der größte Mond in unserem Sonnensystem, namens Titan, der um den Jupiter kreißt, war mit etwas Glück auch zu erkennen. Ein weiteres schönes Detail war das Auge des größten Sturms, der bisher in unserem Sonnensystem entdeckt wurde. Dieser Sturm hält sich in der nördlichen Region des Jupiters auf und besteht seit mehreren hundert Jahren. Selbst Galileo Galilei, beobachtete im 16. Jahrhundert dieses Phänomen, das auch wir im Teleskop erkennen konnten.

Der Abend war ein großer Erfolg, was nicht zuletzt an der großen Anzahl an Interessierten lag. 

Wir hoffen, dass Alle Spaß hatten und auch zu unseren nächsten Veranstaltungen kommen, zu denen natürlich alle, die Astrophysik spannend finden herzlich eingeladen sind.

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Unsere Beobachtungen im P-Seminar:

Sonnenbeobachtung:

Wir haben als erstes praktisches Projekt das Teleskop der Schule auf die Sonne ausgerichtet, um Sonnenflecken zu finden. Durch die Technik des Teleskops, muss man es zur Beobachtung nur einmal ausrichten, da sich das Teleskop der Bahn der Sonne automatisch anpasst.

 

Mit dem bloßen Auge (wie auf dem Foto zu sehen) kann man bereits Sonnenflecken und andere interessante Details entdecken.

Um die Beobachtungen auch festhalten zu können, haben wir unser Teleskop mit einer Kamera verbunden, die dann das Bild an einen Laptop übertragen hat. Mit dieser Technik haben wir die folgenden Bilder geschossen und in einer späteren Stunde selbst entwickelt.  

 

Links oben kann man eine Ansammlung an Sonnenflecken erkennen. Sonnenflecken sind Orte auf der Sonne, die eine niedrige Temperatur (ca. 4000 °C) im Vergleich zur restlichen Sonne (ca. 6000 °C) aufweisen.

 

Hier kann man die gesamte Sonne erkennen. Die vielen winzigen Punkte, die sich auf der gesamten Sonnenoberfläche zeigen, werden durch die Bewegung von Plasma in der Sonne erzeugt.

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